Alles kommt wieder und wieder
Ich fühle mich gerade wie vor so ziemlich genau 9 Jahren. Das schlimmste ist überstanden, aus einer wackeligen Welt wird langsam wieder eine feste. Auch wenn man sich ansieht wie sich alles entwickelt: ein mindestens brauchbare Richtung. Veränderungen die in einem selbst vorgehen, einen wieder auf die Bahn zurückbringen, vor der man lange zuvor abgewichen war. Aber nicht ganz, ein paar neue Wege haben sich dazugesellt. An der Oberfläche mag ich derselbe geblieben sein, dennoch ging alles nicht spurlos vorbei. In der Tiefe hat sich einiges verschoben, zum Positiven wie zum Negativen. Aber ich denke das die Grundgesamtheit dieselbe geblieben ist. Bin ja ein netter Kerl. ;)
Die Situation ist eine andere, das (emotionale) Grundgefühl ist aber dasselbe. Damals hat mich Thomas D. begleitet, heute tut er es wieder. Mit demselben Album. Ist irgendwie lustig, das Sach´ wieder anzuhören. Man beginnt sich auch so langsam in der (mittlerweile) selbsterwählten "allein auf der Welt" Rolle wohl zu fühlen. Vieles verblasst schneller als man denkt und die neue Haut wird zur Eigenen. Die nächsten Monate werden noch mehr Veränderung mit sich bringen als alles je zuvor. Und wer weiß, vielleicht habe ich ja noch einmal so ein Glück wie damals und treffe jemanden, bei dem es genauso fitzt. Oder eben nicht, da bin ich gerade völlig anspruchslos. Lieber alleine als irgendeine Tröte, die mir auf den Sack geht oder die ich nicht loswerde, wenns doch nicht so toll sein sollte (Bin doch auch sehr schlecht im Herz brechen ... zum Glück). Sowas wäre das Letzte, was ich gerade ertragen könnte.
Interessant ist auch, wie unterschwellig sich dieses Gefühl einschleicht. Es ist noch nicht ganz ausgewachsen und noch sehr unschlüssig, aber es bekommt langsam eine greifbare Form. Mag vllt auch an einigen konsequenten Entscheidungen in der jüngeren Vergangenheit liegen. Noch knappe 5 Monate und ich werde an einem Zeitpunkt ankommen, an dem sich nichts mehr überschneidet. Keine Erinnerungen mehr, keine Gemeinsamkeiten mehr. Denn alleine war ich eigentlich ab Mitte des Jahres, ich habe es nur nicht akzeptiert. Aber da kann der familiäre Kriegsgeist einfach nicht anders. ;) Ich kann nix dafür, ich bekam ihn mit den Genen mit ... und will es auch nicht ändern. Auch wenn es mich erst in den Dreck, dann wieder auf die Beine, dann auf die Knie und wieder mit dem Gesicht in den Dreck gezwungen hat ... würde ich nochmal in eine ähnliche Situation kommen: Ich würde nichts anders machen. Nur wahrscheinlich würde es diesmal mit etwas mehr Souveränität ablaufen. Aber das ist ja normal, man lernt ja dazu und kann aus einem neuen Fundus an Reaktionen und Einsichten schöpfen ... was es einfacher macht.
//edit:
Das Glück war fett, eine große Sau,
es leuchtete strahlend ...
und wir taumelten alle auf die Straße wie Idioten.
Gehetzt sah es aus, wie auf der Flucht ...
Andreas Kurz
Die Situation ist eine andere, das (emotionale) Grundgefühl ist aber dasselbe. Damals hat mich Thomas D. begleitet, heute tut er es wieder. Mit demselben Album. Ist irgendwie lustig, das Sach´ wieder anzuhören. Man beginnt sich auch so langsam in der (mittlerweile) selbsterwählten "allein auf der Welt" Rolle wohl zu fühlen. Vieles verblasst schneller als man denkt und die neue Haut wird zur Eigenen. Die nächsten Monate werden noch mehr Veränderung mit sich bringen als alles je zuvor. Und wer weiß, vielleicht habe ich ja noch einmal so ein Glück wie damals und treffe jemanden, bei dem es genauso fitzt. Oder eben nicht, da bin ich gerade völlig anspruchslos. Lieber alleine als irgendeine Tröte, die mir auf den Sack geht oder die ich nicht loswerde, wenns doch nicht so toll sein sollte (Bin doch auch sehr schlecht im Herz brechen ... zum Glück). Sowas wäre das Letzte, was ich gerade ertragen könnte.
Interessant ist auch, wie unterschwellig sich dieses Gefühl einschleicht. Es ist noch nicht ganz ausgewachsen und noch sehr unschlüssig, aber es bekommt langsam eine greifbare Form. Mag vllt auch an einigen konsequenten Entscheidungen in der jüngeren Vergangenheit liegen. Noch knappe 5 Monate und ich werde an einem Zeitpunkt ankommen, an dem sich nichts mehr überschneidet. Keine Erinnerungen mehr, keine Gemeinsamkeiten mehr. Denn alleine war ich eigentlich ab Mitte des Jahres, ich habe es nur nicht akzeptiert. Aber da kann der familiäre Kriegsgeist einfach nicht anders. ;) Ich kann nix dafür, ich bekam ihn mit den Genen mit ... und will es auch nicht ändern. Auch wenn es mich erst in den Dreck, dann wieder auf die Beine, dann auf die Knie und wieder mit dem Gesicht in den Dreck gezwungen hat ... würde ich nochmal in eine ähnliche Situation kommen: Ich würde nichts anders machen. Nur wahrscheinlich würde es diesmal mit etwas mehr Souveränität ablaufen. Aber das ist ja normal, man lernt ja dazu und kann aus einem neuen Fundus an Reaktionen und Einsichten schöpfen ... was es einfacher macht.
//edit:
Das Glück war fett, eine große Sau,
es leuchtete strahlend ...
und wir taumelten alle auf die Straße wie Idioten.
Gehetzt sah es aus, wie auf der Flucht ...
Andreas Kurz
wintermute242 - 8. Jan, 17:24









